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5 DIY-Lösungen für die chaotischsten Stellen rund um den Gartenpool

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Ein Pool im eigenen Garten fühlt sich an heißen Tagen wie ein kleiner Urlaub an. Weniger erholsam ist allerdings das Durcheinander, das sich rundherum erstaunlich schnell ansammelt: Blätter treiben im Wasser, nasse Handtücher liegen auf den Stühlen, Sonnencreme hinterlässt klebrige Flecken und in den Fugen der Terrasse wächst bereits wieder Unkraut. Dazu kommen Luftmatratzen, Schwimmbrillen und Spielsachen, die nach dem Baden scheinbar überall landen – nur nicht dort, wo sie hingehören.

Zum Glück braucht es weder einen komplett neu gestalteten Poolbereich noch teure Aufbewahrungsmöbel, um wieder Ordnung zu schaffen. Viele praktische Lösungen lassen sich mit Dingen umsetzen, die ohnehin im Keller oder in der Garage stehen. Entscheidend ist, jedem Gegenstand, der regelmäßig im Einsatz ist, einen festen Platz zu geben und eine einfache Routine zu entwickeln, die jeder leicht umsetzen kann. Je unkomplizierter eine Lösung ist, desto eher wird sie im Alltag tatsächlich genutzt – auch von Kindern und Gästen.

Die folgenden fünf Ideen vereinigen Reinigung, Ordnung und kleine DIY-Projekte miteinander. Sie eignen sich für Familien mit großen Einbaupools ebenso wie für einen kleinen Aufstellpool für Singles auf einer Terrasse. Gleichzeitig sorgen sie dafür, dass der Garten nicht nach einem Badetag stundenlang aufgeräumt werden muss. Am besten startest du mit der Stelle, die dich momentan am meisten stört, und ergänzt die übrigen Lösungen nach und nach. So wird aus der jährlichen Großaktion eine überschaubare Routine, die mehr Zeit zum Schwimmen und Entspannen lässt.

Bei der aufwendigsten Aufgabe, der Poolreinigung selbst, kann ein Poolroboter für den Gartenpool die nötige Unterstützung liefern: Er übernimmt die regelmäßige Bodenreinigung, während du dich um die übrigen Problemzonen kümmerst.

Die fünf Problemzonen auf einen Blick

ProblemzoneEinfache DIY-LösungZeitaufwand
Poolboden und WasserlinieReinigungsstation und feste Routinegering
Terrassenplatten und FugenFugenbürste mit langem Stielmittel
Handtücher und BadesachenMobile Trockenstationgering
Gartenmöbel und AblagenWaschbare Schutzauflagengering
Poolspielzeug und ZubehörBelüftete Sammelboxgering

1. Poolboden und Wasserlinie: Damit der Schmutz sich gar nicht erst festsetzen kann

Sand, Gras, Blätter und Insekten sammeln sich bevorzugt am Beckenboden und an der Wasserlinie. Wer zu lange wartet, muss später kräftiger schrubben. Stelle deshalb einen wetterfesten Eimer mit Mikrofasertuch, Poolbürste und Kescher bereit. So lassen sich kleine Verschmutzungen sofort entfernen.

Die passende Wasserpflege bleibt trotzdem wichtig. Chemie allein entfernt weder Laub noch Haare und ersetzt keine mechanische Reinigung. Darauf weist auch das Umweltbundesamt in seinen Informationen zur Schwimmbeckenhygiene hin.

Lege außerdem einen festen Reinigungstag fest: Im Hochsommer reichen oft wenige Minuten mehrmals pro Woche, während nach Sturm oder starkem Pollenflug eine Extra-Runde sinnvoll ist.

Ein kleines Fußbad vor dem Einstieg hält zusätzlich Schmutz fern. Eine flache Wanne mit rutschfester Matte und sauberem Wasser genügt. Kurzes Abspülen verhindert, dass Erde und Grashalme im Becken landen.

2. Platten und Fugen: Reinigung mit einer DIY-Bürste aus Restmaterial

Zwischen Terrassenplatten setzen sich gern Erde, Moos und Unkraut fest. Durch Spritzwasser wirkt der Bereich schnell ungepflegt oder rutschig. Befestige für eine DIY-Fugenbürste eine feste Spül- oder Handbürste mit zwei Kabelbindern an einem alten Besenstiel. Damit arbeitest du bequem im Stehen.

Kehre losen Schmutz weg und bürste die Fugen mit Wasser aus. Bei empfindlichen Natursteinen solltest du Essig und aggressive Reiniger vermeiden. Teste alle Mittel zuerst an einer unauffälligen Stelle. Ein fester Zehn-Minuten-Termin pro Woche verhindert, dass hartnäckige Beläge entstehen.

Achte rund um den Pool außerdem auf Rutschgefahr. Bürste nicht nur sichtbaren Schmutz weg, sondern spüle gelöste Rückstände anschließend vollständig von den Laufwegen.

3. Nasse Handtücher: Eine mobile Trockenstation bauen

Nasse Textilien auf Gartenstühlen sehen chaotisch aus, halten die Sitzflächen feucht und riechen bei Wärme schnell unangenehm. Für eine mobile Trockenstation brauchst du eine stabile Holzkiste, vier feststellbare Rollen und zwei seitlich angeschraubte Rundstäbe. Über der Kiste aufgehängt, trocknen nasse Handtücher und Badekleidung, während in der Kiste Ersatzhandtücher aufbewahrt werden.

Schütze das Holz mit wetterfester Lasur und bohre Belüftungslöcher in den Boden. Nach dem Baden rollst du die Station einfach unter ein Dach oder in den Schuppen.

Für kleinere Flächen genügt auch eine Leiter oder ein alter Kleiderständer. Wichtig ist lediglich, dass er kippsicher steht und nasse Stoffe einander nicht überlappen.

4. Gartenmöbel und Ablagen: Waschbare Auflagen statt Dauerschrubben

Sonnencreme, selbstgemachte Cocktails und Eis hinterlassen oft hartnäckige Flecken auf Tischen und Liegen. Nähe deshalb passgenaue Schutzauflagen aus abwischbarem Wachstuch. Schneide das Material mit zwei Zentimetern Zugabe zu, schlage die Kanten um und befestige Gummibänder an den Ecken. So verrutscht die Auflage nicht und lässt sich feucht abwischen.

Kleine Beistelltische sorgen dafür, dass Getränke und Co. nicht so schnell auf den Polstern landen. Ein Tablett mit hohem Rand fängt Verschüttetes auf.

5. Poolspielzeug: Aufbewahrung in einer belüfteten Sammelbox

Aufblasbare Gummitiere, Bälle und Tauchringe sorgen schnell für Unordnung. Eine geschlossene Box ist jedoch ungeeignet, solange alles feucht ist. Bohre stattdessen seitlich größere Löcher in eine alte Kunststoffbox und glätte die Kanten. Alternativ wird aus einer Holzkiste und einem ausgedienten Wäschenetz ein luftiger Spielzeugkorb.

Wasserfeste Symbole auf den Aufbewahrungskisten zeigen Kindern, was hineingehört. Eine kleinere Box eignet sich für Sonnencreme, Schwimmbrillen und Reparatursets. Lasse Wasser aus den Spielsachen laufen und alles kurz trocknen, bevor du es einräumst. So entstehen weniger Gerüche.

Kleine Systeme machen den größten Unterschied

Ein ordentlicher Poolbereich braucht kein langwieriges Putzen und Aufräumen. Feste Plätze und regelmäßige kurze Handgriffe helfen mehr: Füße abspülen, Handtücher aufhängen, Spielzeug luftig verstauen und Flecken entfernen, bevor sie antrocknen. So bleibt der Garten auch an lebhaften Sommertagen ein Ort zum Wohlfühlen – und der nächste Sprung ins Wasser beginnt ohne Aufräumrunde. Das spart Zeit und man behält den Überblick ganz nebenbei.


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