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Selbstgemachte Deko fürs Babyzimmer – vom gehäkelten Mobile bis zur wachsenden Memory Wall

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Wenn der Nachwuchs endlich auf der Welt ist, soll schon alles soweit vorbereitet und fertig sein. Das gilt natürlich auch fürs Babyzimmer. Dazu gehören Schränke, das Bett fürs Baby und eine Wickelkommode. Allerdings soll das Zimmer nicht kahl und steril wirken und direkt eine Wärme und Wohlfühlatmosphäre ausstrahlen, damit sich euer Neugeborenes schnell eingewöhnt. Dazu brauchst du die passende Deko. Die musst du nicht unbedingt kaufen. Viel persönlicher wird es doch, wenn du die Deko und vielleicht das ein oder andere Möbelstück selber fertigst.

Wandbild und Wandfarbe

Beginnen wir erst einmal mit der Frage, ob das Geschlecht über die Farbe an der Wand entscheiden sollte. Das Kind kann nun leider noch nicht darüber entscheiden, also müssen die Eltern es tun. Die Wahl hängt also ganz von dir ab. Frage dich also, ob es überhaupt noch zeitgemäß ist, wenn Mädchen ein rosa Zimmer bekommen und Jungs ein blaues.

Du könntest dich beispielsweise für neutralere Farben entscheiden, wie etwa gelb oder grün. Beides wird in Pastelltönen gehalten, um das Babyzimmer farblich nicht zu erschlagen und es luftig wirken zu lassen. Auch ein neutrales Weiß oder Grautöne können zu einem Babyzimmer passen, wenn du die Atmosphäre mit der restlichen Deko farblich auflockerst.

Das geht beispielsweise mit einem Wandbild. Dabei hast du verschiedene Möglichkeiten. Wir entscheiden uns für ein Wandbild aus Stoff. Dazu brauchst du nicht viele Materialien und es ist schnell gebastelt.

Du benötigst lediglich ein größeres Stück Stoff mit einem Muster deiner Wahl (Blumen oder einfach verschiedenfarbige Formen) , eine Leinwand auf Keilrahmen und einen Tacker. Den Stoff spannst du auf die Leinwand. Wenn du etwas mehr Stoff besorgst, kannst du ein komplettes Thema fürs Babyzimmer daraus machen, wenn du beispielsweise noch ein paar Vorhänge oder einen Kissenbezug daraus nähst.

Memory Wall

Sobald dein Baby auf der Welt ist, wird es sich wohl fühlen wie ein echtes Modell, weil du wahrscheinlich nicht mehr damit aufhören können wirst, es zu fotografieren. Allerdings solltest du dafür sorgen, dass die Fotos nicht auf deinem Handy oder deiner Kamera in Vergessenheit geraten. Drucke sie aus und klebe sie in ein Fotobuch oder, noch besser, lege eine Wand mit den schönsten Erinnerungen an.

Nach und nach und Foto für Foto wird die sogenannte Memory Wall immer weiter wachsen. Suche dir von jedem Monat oder direkt von jedem Erlebnis deines Nachwuchses das schönste Bild aus und lasse es drucken.

Dazu kannst du entweder normale Bilderrahmen benutzen und die Fotos aufhängen oder du nutzt die sogenannten Custtomshapes. Dabei kannst du die Bilder in verschiedenen Formen an die Wand bringen und sie immer wieder neu ordnen, um verschiedene Muster an der Wand zu kreieren.

Babybett selber bauen

Wenn du handwerklich begabt bist und ein paar Tage Zeit hast, könntest du sogar dein eigenes Babybett bauen. Der Vorteil dabei ist, dass du die Materialien verwenden kannst, die du möchtest. Du weißt dann wirklich, was alles drin steckt und kannst bewusst Gefahren, durch etwaige allergische Reaktionen aus dem Weg gehen. Zudem ist es meist günstiger und langlebiger als ein herkömmliches Babybett aus dem Laden. Darin wird sich euer Spross garantiert richtig wohlfühlen.

Gehäkeltes Mobile

Was über keinem Babybett fehlen darf ist ein Mobile, das über den Schlaf wacht und das Kind, wenn es wach wird, ein wenig bei Laune halten kann. Grundsätzlich kannst du direkt nach der Geburt eures Babys ein Mobile aufhängen. Es fördert das Gefühl von Sicherheit und Entspannung. Zudem wird dein Kind damit wahrscheinlich weniger unter Schlafstörungen leiden.

Für ein gehäkeltes Mobile musst du in erster Linie häkeln können. Daneben brauchst du ein Mobilekreuz, was du entweder selbst bauen oder schon fertig kaufen kannst. Außerdem benötigst du Garn und Anleitungen für die entsprechenden Motive, die du hinterherdranhängen kannst.

Daneben gibt es noch eine ganze Reihe weiterer Mobile-Ideen bei uns, für die du nicht unbedingt häkeln können musst.

Zum Schrank eine schöne Kleiderstange

In den ersten paar Monaten braucht dein Baby zwar noch keinen Schrank, weil die Menge an Klamotten noch recht überschaubar ist. Trotzdem sollte er zumindest schon einmal im Babyzimmer vorhanden sein. Zusätzlich kannst du für deinen Nachwuchs noch eine oder mehrere dekorative Kleiderstangen installieren.

Dazu brauchst du zuerst Holzstangen, die du dir im Baumarkt auf die gewünschte Länge zuschneiden lassen kannst. Alternativ kannst du beim Waldspaziergang ein paar dicke Äste mitnehmen, sie abschleifen und behandeln. Das sieht dann etwas rustikaler aus. Daneben brauchst du noch zwei Seile und zwei Haken, die du an der Decke verschrauben kannst.

An den Haken bringst du die Seile an. Daran werden die Äste verknotet. Achte dabei darauf, dass die Kleiderstangen relativ gerade sind und nicht schief hängen. Bei den Ästen aus den Wald wird das wohl eher etwas schwieriger werden. Das fertige Konstrukt kann dann in etwa so aussehen, wie die Kleiderstange von naturholzform auf Instagram.

Bild 1: unsplash.com, © Jenean Newcomb

Video: YouTube.com, © DeWanda Deutschland


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